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27.03.2023
Ganzheitlich aufgestellt – GRÄPER-Gruppe bietet Komplettlösungen für Energietechnik aus einer Hand

Die GRÄPER-Gruppe hat sich in den letzten Jahren neu aufgestellt und kann ihren Kunden mittlerweile ein wesentlich breiteres Leistungsspektrum liefern. Jüngster Meilenstein war die erfolgreiche Integration des Automatisierungsspezialisten Schürmann und Weber. Robert Uhde, freier Journalist aus Oldenburg, hat dazu mit den Geschäftsführern Dr. Ralf Jungblut und Klaus Witt gesprochen.

Wie entwickeln sich die Kundenanforderungen und welche Antworten gibt es dazu von GRÄPER?

Klaus Witt: Wir erleben eine zunehmende Nachfrage nach Komplettleistungen. War es vor Jahren noch ausreichend, eine einzelne Transformatorenstation zu fertigen und zu liefern, setzen unsere Kunden mittlerweile ganze Energieprojekte um. Inzwischen hat sich GRÄPER deshalb in allen Phasen eines Energieprojekts zu einem sehr leistungsfähigen Anbieter entwickelt.

Was heißt das konkret?

Dr. Ralf Jungblut: Das bedeutet, dass wir schon bei der Planung anfangen und hier die technische Lösung erarbeiten. Über die Planungs- und Ausschreibungsphase geht es dann zur eigentlichen Fertigung und Montage des Projekts. Und im Anschluss begleitet unser komplettes Servicepaket im After-Sales das Projekt dann weiter über den gesamten Lebenszyklus der Anlage.

Klaus Witt: Neben der Stationstechnik bieten wir dabei in vollem Umfang auch den entsprechenden Service über ELLEY sowie modernste Prozess- und Leittechnik über Schürmann und Weber. Um sämtliche Leistungen aus einer Hand zu ermöglichen, umfassen unsere Vertriebsbesuche beim Kunden also mittlerweile die gesamte Bandbreite der Energietechnikleistungen der GRÄPER-Gruppe.

Was ist Ihre Vision für den Bereich Energietechnik in der GRÄPER-Gruppe?

Dr. Ralf Jungblut: Wir entwickeln und fertigen nachhaltige und intelligente Lösungen für eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftliche Energieversorgung in Europa.

Klaus Witt: Der Energietechnikmarkt ist internationaler und ganzheitlicher geworden. Und es gibt eine hohe Nachfrage nach Stationen und Energiedienstleistungen inklusive entsprechender Digitalisierung. Das führt dazu, dass gegenwärtig fast alle Anbieter von Stationstechnologie größere Maßnahmen zur Erweiterung ihrer Kapazitäten umsetzen.

Dr. Ralf Jungblut: Hinzu kommt die Transformation unseres Energiesystems durch die Energie-, Wärme- und Mobilitätswende. Wir erwarten deshalb in den kommenden Jahren eine große Nachfrage nach Transformatorstationen. Hinzu kommt der „Normalbedarf“, der sich aus dem Refit des vorhandenen Stationsbestands ergibt.

Welche weiteren Herausforderungen sehen Sie?

Klaus Witt: Neben der hohen Nachfrage betrachten wir vor allem die Digitalisierung der Verteilnetze zu sogenannten „Smart Grids“ als große Herausforderung. Das bedeutet, dass immer häufiger modernste Sensorik und Messtechnik in den Stationen zum Einsatz kommen und dass diese immer selbstständiger durch Rechner und Algorithmen gesteuert werden. Bei der GRÄPER-Gruppe beschäftigen wir uns deshalb mit der Vision der „Data-Driven-Decisions-Station“ (D³-Station). Eine solche D³-Station erfasst kontinuierlich die unterschiedlichsten Betriebs- und Umweltdaten, verarbeitet diese mit historischen Werten und prognostiziert so lokal die kurz- und mittelfristige Situation im Niederspannungsnetz. Im Abgleich mit übergeordneten Regelvorgaben und benachbarten Stationen können so lokal und regional Steuerungssignale erzeugt und ausgeführt werden.

Dr. Ralf Jungblut: Ein weiterer Meilenstein wird die vollständige Umsetzung der sogenannten F-Gasverordnung sein. Das damit beschriebene Ersetzen von SF6 in den Schaltanlagen bedeutet für die Hersteller zunächst einmal die Entwicklung solcher Produkte und – nicht weniger trivial – die Produktion in den benötigten Mengen. Für die Stationshersteller sorgt die Umstellung andererseits für deutlich mehr Entwicklungsarbeit, da die F-gasfreien Schaltanlagenkombinationen nach allen geltenden Normen und Vorschriften geprüft werden müssen. In Verbindung mit immer höheren Leistungsbedarfen und sich ändernden Abmessungen der Schaltanlagen müssen auch komplett neue Stationskonzepte entwickelt, gefertigt und getestet werden.

Und das alles muss natürlich auch noch gebaut und aufgestellt werden...

Klaus Witt: Ja, in der Tat. Und für die Einbindung der Stationen in die Verteilnetze müssen Endkunden wie Netzbetreiber und Industrie eine Vielzahl an technischen Herausforderungen bewältigen. Hinzu kommt der steigende Bedarf an Fachkräften. Denn letztlich müssen die jeweiligen Projekte ja alle geplant, gesteuert und vor Ort umgesetzt werden.

Vielen Dank für das Interview!

Über die GRÄPER-Gruppe

Die GRÄPER-Gruppe ist ein mittelständisches Unternehmen mit über 115jähriger Tradition. Wir arbeiten täglich an acht Standorten in Deutschland, den Niederlanden und der Slowakei an nachhaltigen Lösungen, zukunftsweisenden Produkten und innovativen Serviceangeboten. Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum umfasst die Produktion und den Vertrieb von Kalksandsteinprodukten, die Planung und die Herstellung von anschlussfertigen Stationslösungen für die Versorgungswirtschaft sowie ein umfangreiches Service- und Dienstleistungsportfolio über den gesamten Lebenszyklus elektrischer Energieanlagen. Mit unserer langjährigen Expertise und der systematischen Förderung von Innovation tragen wir zum Erfolg unserer Kunden bei. Mehr als 4.500 Stationsgebäude und über 90 Millionen Kalksandsteine verlassen jährlich unsere Werke. Unseren mehr als 800 kompetenten Mitarbeitenden bieten wir attraktive Arbeitsplätze mit langfristiger Perspektive. Mehr über die Unternehmen der GRÄPER-Gruppe erfahren Sie unter www.graeper-gruppe.de / www.graeper.de / www.elley.de / www.sw-schaltanlagen.de / www.aka.nl / www.graeper.sk.

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